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Udo Geboren 1938 in Berlin-Lichtenberg Studium der Thermodynamik an der TU Dresden Bis 1989 kein Mitglied einer Partei 1989/90 Mitbegründer des
Bezirksverbandes der SDP - Berlin und Vorstandsmitglied. Seit 1999 Mitglied und Mitbegründer
der DL |

Mein Verständnis von
sozialdemokratischer Politik ließ mir 1999, nach dem Beschluss der Rot-Grünen Koalition in den Kosovo-Krieg
einzutreten, keine andere Wahl als aus
der SPD auszutreten. Noch im Berliner Programm der SPD von 1989 aktualisiert
auf dem Leipziger Parteitag 1998 stellt die SPD fest:“ Der Krieg darf kein
Mittel der Politik sein;…“! Neben dieser gravierenden
Entscheidung war auch der sich abzeichnende neoliberale Kurs der Parteiführung
und großer Teile des Funktionärsapparates ein Auslöser für diesen Schritt. Sozialdemokraten haben in der SPD keinen Platz mehr!
Es war deshalb notwendig eine neue Partei zu gründen, die Sozialdemokraten und Sozialisten eine Heimat bietet. Es ist eine historische Grunderfahrung, dass Reparaturen am Kapitalismus nicht genügen. Eine neue Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft ist nötig. Dieser Erkenntnis muss sich jede(r) Sozialdemokrat/in verpflichtet fühlen und seine Entscheidungen
entsprechend treffen.